Therapiepraxis Susann Hänel

Emotionsfokussierte Paartherapie in Leipzig

Termin buchen

Sie wünschen sich wieder mehr Verbundenheit in Ihrer Beziehung?

Jede Beziehung kennt Höhen, Tiefen, Phasen intensiver Nähe, Phasen innerer Distanz. Alltag, berufliche Belastung, familiäre Verantwortung, unausgesprochene Erwartungen, alte Verletzungen – all diese Faktoren beeinflussen Beziehungsdynamik nachhaltig. Konflikte entstehen häufig nicht durch große Ereignisse, sondern durch wiederkehrende Missverständnisse, kleine Enttäuschungen, unterschwellige Kränkungen. Gespräche drehen Kreise, Argumente wiederholen Muster, Rückzug ersetzt Austausch. Innerhalb solcher Situationen entsteht Schmerz, Unsicherheit, Frustration. Gleichzeitig verbirgt genau dieser Moment enormes Entwicklungspotenzial, da Krisen Aufmerksamkeit lenken auf unerfüllte Bedürfnisse, verborgene Wünsche, tiefe emotionale Sehnsüchte.


Therapeutischer Raum bietet geschützte Atmosphäre für Begegnung jenseits der gewohnten Verteidigungsstrategien. Fokus liegt nicht auf Schuldzuweisung, sondern auf Verständnis emotionaler Prozesse. Durch achtsame Begleitung entsteht die Möglichkeit, hinter Vorwürfe zu blicken, hinter Ärger liegende Verletzlichkeit wahrzunehmen, hinter Schweigen verborgene Angst zu erkennen. Ziel besteht darin, emotionale Realität sichtbar zu machen, innere Erlebniswelt sprachfähig zu gestalten, gegenseitiges Verstehen zu vertiefen.

Weiterlesen

Mein Angebot

Ein bedeutender Ansatz innerhalb moderner Paartherapie stellt Emotionsfokussierte Therapie dar. Dieses wissenschaftlich fundierte Verfahren basiert auf Bindungstheorie, Emotionspsychologie sowie systemischer Perspektive. Grundannahme beschreibt enge Beziehungen als emotionale Bindungssysteme vergleichbar kindlicher Bindungserfahrung. Menschen suchen Sicherheit, Zugehörigkeit, emotionale Resonanz. Konflikte entstehen häufig nicht aufgrund mangelnder Liebe, sondern aufgrund unerfüllter Bindungsbedürfnisse, fehlender emotionaler Erreichbarkeit, erlebter Zurückweisung.


EFT betrachtet Emotionen nicht als Störfaktor, sondern als Wegweiser innerer Wahrheit. Wut signalisiert oft Schutz verletzlicher Anteile, Rückzug schützt vor erneuter Enttäuschung, Kritik verbirgt häufig Sehnsucht nach Aufmerksamkeit. In der therapeutischen Arbeit richtet sich der Fokus daher auf Primäremotionen wie Traurigkeit statt Sekundärreaktionen wie Wut. Anstatt Diskussion oberflächlicher Inhalte entsteht Erforschung tiefer liegender Gefühle wie Angst vor Verlust, Wunsch nach Anerkennung, Bedürfnis nach Geborgenheit. Sobald solche Emotionen benennbar werden, verändert sich die Kommunikationsqualität spürbar.


Der EFT-Prozess verläuft typischerweise in mehreren Phasen. Die erste Phase konzentriert sich auf die Identifikation negativer Interaktionszyklen. Paare erkennen wiederkehrende Muster: Angriff – Verteidigung, Rückzug – Verfolgung, Schweigen – Eskalation. Durch Bewusstwerdung entsteht Distanz zum Muster, Verantwortung verschiebt sich weg von der Person hin zum Prozess. Die zweite Phase fokussiert emotionale Vertiefung. Paare lernen, innere Verletzlichkeit auszudrücken, Bedürfnisse klar zu formulieren, emotionale Signale wahrzunehmen. Die dritte Phase unterstützt Integration neuer Erfahrungen in Alltag, fördert Stabilisierung veränderter Kommunikationswege, stärkt Vertrauen dauerhaft.


Besondere Wirksamkeit entsteht durch Kombination emotionaler Aktivierung und sicherer therapeutischer Begleitung. Klientinnen, Klienten erleben korrigierende Beziehungserfahrungen innerhalb der Sitzung: gehört werden, verstanden werden, akzeptiert werden. Solche Erfahrungen beeinflussen neuronale Muster, fördern Empathie, erweitern Selbstregulation.

Termin buchen

Wie kann ich Sie unterstützen?

Kontaktieren Sie uns